Von den kleinen Dingen
Mittwoch, 12. Dezember 2018

Im nebligen Winterwald

Ohne groß religiös zu sein...

mittlerweile komme ich mir etwas vor wie der biblische Hiob nach langjähriger unterbezahlter beruflicher Achterbahnfahrt, dem Beziehungsende nach neun Jahren in 2016, dem Tod meiner Oma dieses Jahr und ein paar Weiteren die mich schon getroffen haben und nachdem plötzlich alles zu laufen scheint, kriselt es zwischen meinen Eltern in einem Maß, dass ich keine Hoffnung mehr habe und mir im Allgemeinen schon denke, wenn das in irgendeiner Form rum ist...

wäre besser... und was kann danach noch groß passieren. Danach KANN es doch nur noch komplett aufwärts gehen.


Und am Ende des Tages

am Ende des Tages bin ich ein bisschen stolz, dass ich mit den kleinen Dingen ein Level an positiver Einstellung erhalte, mit dem es sich (über)leben lässt.

Die ausgedehnten Waldspaziergänge mit meiner Mutter genieße ich mehr als alles Andere und meine Morgenstunden bei Tee und Computer, die kreative Arbeit für die Bücher von Gabi Rüther und

meine kompromisslose Hingabe an meine Fantasyleidenschaft, die ich mehr als Spiegel, denn als Realitätsflucht sehe, als Raum für Inspiration und Reflexion.