Von den kleinen Dingen
Sonntag, 17. März 2019

Pflanzen Update

Bin gerade so happy dass ich mein kleines Dreiergespann hier erfolgreich über den Winter gebracht habe :D neben der Heizung, da bestes Fenster 🤣 mit mehrmals täglich Einsprühen. Der Lidl Gummibaum fängt auch langsam an kräftiger zu werden. War der letzte Panaschierte gewesen, etwas eingequetscht zwischen den ganzen grünen Pflanzen, daher die lädierten Blätter, die ich in Kauf genommen habe.


Donnerstag, 14. März 2019
Mittwoch, 19. Dezember 2018

der erste Schnee

für den Fall, dass das so nicht mehr kommt...


Meine Mutter meinte noch, das wirke wie eine Zwergenstadt wo gleich Einer um die Ecke kommt. Ich finde, jetzt so im Nachhinein betrachtet, es sieht auch ein bisschen so aus als ob der Wald hungrig sein Maul aufreißt :-)



einfach wunderbar wie sie da so wacker zwischen all den großen Bäumen stand



an dieser Stelle möchte ich noch gern ein wunderbares Weihnachtsgedicht festhalten, das ich vor Kurzem kennengelernt habe.

Tannengeflüster

James Krüss

Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein wispern und ein flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm,
ringsherum

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lerche hört ihr zu.
Eine dicke alte Fichte
sagt verdrieslich: gebt doch Ruh!
Kerzenlich und Weihnachtszeit
sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt: Wieso? Warum? -
der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest.
Denn ein Tannenbaum zu sein:
das ist fein!

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Im nebligen Winterwald

Ohne groß religiös zu sein...

mittlerweile komme ich mir etwas vor wie der biblische Hiob nach langjähriger unterbezahlter beruflicher Achterbahnfahrt, dem Beziehungsende nach neun Jahren in 2016, dem Tod meiner Oma dieses Jahr und ein paar Weiteren die mich schon getroffen haben und nachdem plötzlich alles zu laufen scheint, kriselt es zwischen meinen Eltern in einem Maß, dass ich keine Hoffnung mehr habe und mir im Allgemeinen schon denke, wenn das in irgendeiner Form rum ist...

wäre besser... und was kann danach noch groß passieren. Danach KANN es doch nur noch komplett aufwärts gehen.


Und am Ende des Tages

am Ende des Tages bin ich ein bisschen stolz, dass ich mit den kleinen Dingen ein Level an positiver Einstellung erhalte, mit dem es sich (über)leben lässt.

Die ausgedehnten Waldspaziergänge mit meiner Mutter genieße ich mehr als alles Andere und meine Morgenstunden bei Tee und Computer, die kreative Arbeit für die Bücher von Gabi Rüther und

meine kompromisslose Hingabe an meine Fantasyleidenschaft, die ich mehr als Spiegel, denn als Realitätsflucht sehe, als Raum für Inspiration und Reflexion.