Von den kleinen Dingen
Sonntag, 19. Januar 2020

hoch hinaus

die Monstera braucht dringend einen neuen Rankstab :D

Freitag, 17. Januar 2020

Bye bye Kommentare

Da ich gerade ein kleines Spam Problem habe, bleiben die Kommentare vorübergehend deaktiviert, bis ich eine Lösung gefunden habe :(

Montag, 13. Januar 2020

Bibel und Lupe

Heute früh im Zug zur Arbeit saß ein mittelalter, etwas korpulenterer Herr, völlig vertieft darin, die Bibel mit einer Lupe zu studieren.
Ich musste das unbedingt im Nachhinein schnell im Skizzenbuch festhalten : )

Freitag, 10. Januar 2020
Donnerstag, 9. Januar 2020
Donnerstag, 5. September 2019

Millimeterarbeit

hat gerade so ins Auto gepasst mein geliebter Gummibaum der die letzte Zeit kurz vor dem Umzug noch unbedingt Wachstumsschübe hinlegen musste

Freitag, 30. August 2019

Vom Festmahl zur Grillparty

Habe mir nach einem Festmahl auf mir die vorletzte Nacht gestern nach Jahren wieder eine Mückenlampe gekauft.
Die letzte Nacht wieder himmlisch unbeschadet geschlafen und heute morgen in der Lampe etwas vorgefunden was nach vier gerösteten Kriebelmücken aussieht.
Bin ja extrem tierlieb aber diese Genugtuung Mücken zu killen ist einfach gut :-)

Dienstag, 27. August 2019
Donnerstag, 18. Juli 2019

Ich möchte heute mal was versuchen

Etwas Altes Neues, etwas was früher mal völlig normal war. Den Feierabend mit Dingen verbringen die keinen Strom brauchen.

Einer Kanne Tee, einem Buch oder dem Skizzenbuch.

Ich bin gespannt wie sich das auf meinen Schlaf und allgemein die Lebensqualität auswirkt.

Montag, 10. Juni 2019

Es klingelt an der Tür

steht ein junges Paar Polizisten davor und guckt mich an

"Alles in Ordnung? Wir haben Licht gesehen..."

"Alles in Ordnung, ich hab nur mit der Taschenlampe eine meiner Zimmerpflanzen auf Schädlingsbefall untersucht, die man so schlecht sieht"

Jetzt so langsam kann ich drüber lachen - beinah hätte ich die Türklingel ja gar nicht gehört dank Ohrstöpseln gegen die lauten Nachbarn obendrüber.

Sonntag, 9. Juni 2019

Die Seele baumeln lassen

Ein kleiner Auszug aus meinem chaotischen Hirn, während ich hier im Grünen auf der Burgmauer sitze und in die Ferne schaue:

Die Gedanken schweifen... ich versuche die anderen Menschen zu ignorieren, die hier auf der Burg herumlaufen. Warum klammere ich eigentlich ausgerechnet so an den Dingen die mich ausmachen. Warum verstecke ich die Dinge vor der Welt die mir am Wichtigsten sind. Ja, richtig, es sind auch die Dinge wo ich am verletzlichsten bin, sobald sie auf Gegenwind stoßen. Gleichzeitig sind die Dinge die mir wichtig sind, aber doch auch die Grundpfeiler meiner Persönlichkeit.

Verschließe ausgerechnet die vor der Welt. Vielleicht wären das doch genau die Dinge die Andere berühren. Inspirieren. Die Hater sollten mich eigentlich nicht kümmern. EIGENTLICH. Aber wie bei so Vielem leichter gesagt als getan.

Wie sich die negativen Gedanken gerade regelrecht aufdrängen. Warum hier andere Menschen rumlaufen müssen. Warum in meine Richtung schauen. Hoffentlich guckt keiner. Oder spricht mich an.
Dagegen stehen Gedanken von wahrem Glück. Freiheit. Unabhängig von materiellen Dingen wie Geld und Besitz. Von Offenheit und Toleranz. Wie sehr ich die kostenlosen Dinge im Leben zu schätzen weiß.

Die Idee irgendwann alles zu verkaufen und in einem Van zu leben. Zumindest für einen Lebensabschnitt. Der Gedanke hängt schon lange im Hinterkopf. Mal sehen.

Die Gräser und Mohnblüten wiegen sich im Wind.

Positive Gedanken sind wie ein Muskel.
Gut trainierbar durch aktive Benutzung aber wehe man hält sie nicht auf Trab...

Wie ich gerade wieder der Hummel auf dem Mohn zugucke und mich nicht traue sie zu fotografieren. Habe mir doch vorgenommen einunddreißig zu werden und die letzten fucks hinter mir gelassen zu haben. Diese Schüchternheit, wie ich das Skizzenbuch zuklappe sobald ich Schritte höre... regt mich selbst gerade auf...

Dass mir ironischerweise auf Instagram gerade ein Follower eine PN schreibt wo meine Bilder hin sind (habe kürzlich Account Großputz gemacht - zum Glück), er vermisst die von mir selbst - macht das aus mir rausgehen gerade nicht einfacher weil ein wenig gruselig. Bilder von mir selbst kriegt das Internet also so schnell nicht mehr zu sehen.

Kreative Arbeit und Gedanken mit ein wenig Mehrwert oder Selbstreflexion und wenn nur ein Bild von mir einem Einzelnen ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder Gedanken ins Rollen bringt - ja, ich glaube, das sind gute Grundpfeiler, weder zuviel noch zu wenig von mir im Internet zu präsentieren

Das richtige Maß finden. Da sind wir wieder beim Trainieren wie einen Muskel. Konstant und in kleinen Schritten.

Und wie sagt man so schön. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

............ zu mehr kam ich zeichnerisch nicht, weil Menschen.......

Pfingstsonntag, Acht Uhr

Bin seit halb fünf wach, seit sechs auf den Beinen. Habe mit Judas Priest auf den Ohren schon kräftig gelüftet, meine Pflanzen-Runde gedreht, eine Ladung Wäsche aufgehängt, der morgendliche Kaffee ist auch schon intus.
Mal sehen was ich mit dem eigentlichen Tag jetzt anfange. Müsste mal wieder mehr zeichnen... und rausgehen

der frühe Vogel...
hat mehr vom Leben :-)

Die Cocktail-Tomate blüht wieder, hoffentlich gewinnen die Nematoden den Kampf gegen die Trauermücken
Die Cocktail-Tomate blüht wieder, hoffentlich gewinnen die Nematoden den Kampf gegen die Trauermücken
Samstag, 11. Mai 2019

Mimose in der Morgensonne

Lange habe ich jetzt überlegt ob ich den Versuch wagen soll, eine Mimose als Zimmerpflanze zu halten.

Die kleinen Pflänzchen machen ihrem Namen ja nicht nur in Sachen Blätter einklappen alle Ehre sondern auch bei Ansprüchen an Licht und Wasser. Ich habe sie jetzt am Ostfenster stehen, sprühe sie täglich mit destilliertem Wasser ein und gieße alle paar Tage ein Schlückchen nach Gefühl und Aussehen der Erde - scheint ihr bisher zu gefallen, zumindest hält sie sich schön grün und treibt fleißig neue Blätter

Mittwoch, 3. April 2019

Schaf

Eine kleine Studie im Skizzenbuch

Samstag, 30. März 2019
Sonntag, 17. März 2019

Pflanzen Update

Bin gerade so happy dass ich mein kleines Dreiergespann hier erfolgreich über den Winter gebracht habe :D neben der Heizung, da bestes Fenster 🤣 mit mehrmals täglich Einsprühen. Der Lidl Gummibaum fängt auch langsam an kräftiger zu werden. War der letzte Panaschierte gewesen, etwas eingequetscht zwischen den ganzen grünen Pflanzen, daher die lädierten Blätter, die ich in Kauf genommen habe.


Donnerstag, 14. März 2019
Mittwoch, 19. Dezember 2018

der erste Schnee

für den Fall, dass das so nicht mehr kommt...

Meine Mutter meinte noch, das wirke wie eine Zwergenstadt wo gleich Einer um die Ecke kommt. Ich finde, jetzt so im Nachhinein betrachtet, es sieht auch ein bisschen so aus als ob der Wald hungrig sein Maul aufreißt :-)


einfach wunderbar wie sie da so wacker zwischen all den großen Bäumen stand



an dieser Stelle möchte ich noch gern ein wunderbares Weihnachtsgedicht festhalten, das ich vor Kurzem kennengelernt habe.

Tannengeflüster

James Krüss

Wenn die ersten Fröste knistern
in dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein wispern und ein flüstern
in den Tannenbäumen los,
ein Gekicher und Gesumm,
ringsherum

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lerche hört ihr zu.
Eine dicke alte Fichte
sagt verdrieslich: gebt doch Ruh!
Kerzenlich und Weihnachtszeit
sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderhübsch herausgeputzt.
Wer noch fragt: Wieso? Warum? -
der ist dumm.

Was das Flüstern hier bedeutet
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest.
Denn ein Tannenbaum zu sein:
das ist fein!

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Im nebligen Winterwald

Ohne groß religiös zu sein...

mittlerweile komme ich mir etwas vor wie der biblische Hiob nach langjähriger unterbezahlter beruflicher Achterbahnfahrt, dem Beziehungsende nach neun Jahren in 2016, dem Tod meiner Oma dieses Jahr und ein paar Weiteren die mich schon getroffen haben und nachdem plötzlich alles zu laufen scheint, kriselt es zwischen meinen Eltern in einem Maß, dass ich keine Hoffnung mehr habe und mir im Allgemeinen schon denke, wenn das in irgendeiner Form rum ist...

wäre besser... und was kann danach noch groß passieren. Danach KANN es doch nur noch komplett aufwärts gehen.


Und am Ende des Tages

am Ende des Tages bin ich ein bisschen stolz, dass ich mit den kleinen Dingen ein Level an positiver Einstellung erhalte, mit dem es sich (über)leben lässt.

Die ausgedehnten Waldspaziergänge mit meiner Mutter genieße ich mehr als alles Andere und meine Morgenstunden bei Tee und Computer, die kreative Arbeit für die Bücher von Gabi Rüther und

meine kompromisslose Hingabe an meine Fantasyleidenschaft, die ich mehr als Spiegel, denn als Realitätsflucht sehe, als Raum für Inspiration und Reflexion.